Content in Zeiten der KI
als feinsinnige Unternehmerin und Personal Brand
Lesedauer: 3 Minuten
immer mehr
feinsinnige Unternehmerinnen lassen ihre Posts von künstlicher Intelligenz schreiben. Dahinter steckt eine echte Verzweiflung: Ihre Tiefe, ihre Expertise und das, was sie eigentlich sagen wollen, finden auf dem Weg in die Caption nicht zueinander. Die KI liefert in Sekunden einen Text, und mit ihm das gute Gefühl, das regelmäßige Veröffentlichen endlich zu schaffen.
Das gefühl trügt
Eine KI arbeitet nur so gut wie das, was man ihr mitgibt, und gerade bei feinsinnigen Expertinnen geht auf diesem Weg verloren, was sie von allen anderen unterscheidet: die eigene Stimme. Warum die Persönlichkeit in Zeiten von KI Premium wird und wie Sichtbarkeit entsteht, die sich nach dir selbst anfühlt, davon handelt dieser Artikel.
Content mit KI erstellen: Was feinsinnige Expertinnen dazu treibt
In meinen Mentorings
sitzen Frauen, die in ihrem Fachgebiet richtige Granaten sind. Sie bringen einen eigenen Blick in ihren Kosmos mit, sie schauen tiefer in ihre Materie als der Durchschnitt.
Viele von ihnen glauben, diese Tiefe lasse sich kaum in ein Reel, ein Karussell, einen Single-Post oder eine Verkaufsstory übersetzen. Das stimmt nicht. Es gelingt ihnen bisher nur noch nicht, und das ist kein Vorwurf. Es ist der Status quo, und der lässt sich verändern.
Eine neue Kundin
hat mir erzählt, sie habe noch ein Karussell veröffentlicht, bevor sie sich bei mir meldete. Drei Stunden saß sie daran: ergänzt, gelöscht, wieder umformuliert, weil sie wollte, dass wirklich jede versteht, was sie meint. Für eine Unternehmerin ist das ein Zeitaufwand, den kein Kalender hergibt. Dass sie nach einer Abkürzung sucht, ist logisch. Nur führt die Abkürzung in die falsche Richtung.
Kann die Künstliche Intelligenz Posts für deine Personal Brand schreiben?
Eine künstliche Intelligenz kann nur so klug arbeiten wie der Prompt und das Wissen, mit dem man sie füttert. Wer am Anfang steht und sich noch keine Unterstützung geholt hat, verfügt in der Regel weder über eine ausgearbeitete Positionierung noch über Botschaften, die auf den Punkt sind. Ihm fehlt auch eine Wunschzielgruppe, die er wirklich kennt. Eine Wunschkundin, die man so gut kennt wie die beste Freundin, ist deutlich mehr als eine demografische Persona mit Alter, Wohnort und Yoga als Hobby.
Wo dieses Fundament fehlt, bleibt der Text austauschbar. Auch Templates und Prompts, die man sich irgendwo geholt hat und nicht ausfüllen kann, ändern daran nichts. Die Posts sitzen dann wie ein Kleid von der Stange: Sie könnten jeder gehören, nur passen sie niemandem richtig. Das Ziel, sich eine Sichtbarkeit aufzubauen, die sich zu hundert Prozent nach einem selbst anfühlt und auch dann für einen arbeitet, wenn man nicht rund um die Uhr online ist, rückt damit eher in die Ferne.
NEUE PODCASTFOLGE
Personal Branding in Zeiten von KI: Persönlichkeit wird zur Premium-Eigenschaft
In den kommenden Monaten und Jahren verändert sich etwas Grundlegendes.
Persönlichkeit wird im Branding so wichtig wie der Sauerstoff zum Atmen, und Personal Branding von echten Menschen wird als Premium gehandelt werden. Der Grund liegt auf der Hand: Heute kann jede in die KI tippen, sie möge einen Post über Sofas, über bunte Wohnungen, über den Stand der Sterne oder über den Umgang mit Ängsten schreiben, und das Ergebnis anschließend im eigenen Feed veröffentlichen.
Viele Menschen können kaum beurteilen, ob ein Text gut ist, und vertrauen dem, was die Maschine ausspuckt. So entsteht im Social-Media-Kosmos jene Masse an Content, die mit dem Qualitätsanspruch und den Werten feinsinniger Expertinnen wenig zu tun hat.
Genau darin liegt die Chance. Was dich als feinsinnige Unternehmerin ausmacht: deine Tiefgründigkeit, deine besondere Persönlichkeit, dein eigener Blick auf die Nische, wird zum größten Sog, den du für dich nutzen kannst.
Die Essenz einer Frau lässt sich nicht kopieren und nicht in einen Prompt schreiben.
Wie entsteht Vertrauen auf Instagram?
Menschen, die einer Unternehmerin oder Personal Brand folgen und ihr irgendwann vertrauen, wollen sie erleben. Sie möchten ihre Energie spüren und begreifen, wer da spricht, ähnlich wie in einer Freundschaft. Ein Content aus der Maschine bietet dafür keine Anknüpfungspunkte. Es ist, als wollte man einen Magneten an einer Betonwand befestigen statt am Kühlschrank.
Wie anders es sich anfühlt, wenn eine Marke ihre Essenz trägt, habe ich zuletzt mehrfach erlebt. Eine Kundin ging mit uns in einen sehr moodigen Kanal, ihre Marke brachte das so mit, die Launch-Strategie war entsprechend eine andere. Rund anderthalb Stunden nach den ersten neuen Posts kamen Nachrichten: Was machst du eigentlich? Das sieht spannend aus. Das Interesse galt einer Marke, von der noch niemand wusste, was sie anbietet. Eine zweite Kundin zeigt ihre vielseitige künstlerische Arbeit editorial, postet keine Reels, und ihr Account hat ihr internationale Türen geöffnet. Eine dritte meldete sich vier Wochen nach dem Mentoring mit ihrem ersten K-Monat. Ihr Ziel waren 6K über Instagram, und sie liegt deutlich darüber, weil sie umgesetzt hat und sich erlaubt hat, im Social-Media-Kosmos sie selbst zu sein, mit Zweifeln und mit Haltung.
Die drei Marken haben unterschiedliche Formate und unterschiedliche Strategien. Gemeinsam ist ihnen, dass sich jede Frau mit ihrer eigenen Tonalität zeigt.
Zeit für Content finden: Das Ja zum eigenen Business
Am Anfang steht
ein Ja zum eigenen Business. Die Frauen, die sagen, ich gehe dafür los, ich schaue mir mich und meine Vision an, werden sichtbar und feiern schnelle Erfolge. Zweifel gehören dazu, mir selbst ging es nicht anders. Ich hatte viele, als ich losgegangen bin, und noch heute meldet sich manchmal eine Stimme, die fragt, ob ich das so sagen kann. Mit jedem Schritt nach vorn melden sich neue Zweifel, und mit ihnen lässt sich umgehen. Das Ja formt den Weg.
DAnn gibt es Frauen
die hundert Dinge parallel anfangen, keine Entscheidung treffen und einleuchtende Gründe finden, warum etwas nicht funktioniert. Einer der beliebtesten lautet: keine Zeit, also die KI. Ich halte das für eine Ausrede. Wer eine halbe Stunde täglich durch Instagram scrollt, ohne dass es ihr etwas gibt, hat Zeit. Und wer das Geld für Unterstützung im Haushalt als Investition in ein sichtbares, erfolgreiches Business rechnet, kommt vielleicht zu einer ziemlich klugen Bilanz.
Zeit für Content finden: Das Ja zum eigenen Business
Wer nicht weiß,
was die eigene Essenz ausmacht, findet Hinweise im Feedback ehemaliger Kundinnen und im Blick von Freundinnen und Familie. Der tiefere Weg führt über ein Mentoring wie The Brand Breakthrough, vorausgesetzt, man ist bereit, tief zu gehen und Ja zu sagen. Dann wird der Content brutal leicht, und das Spiel dahinter macht Spaß. Ein Post braucht fünfzehn Minuten. Das Handy darf auch mal zwei, drei Stunden liegen bleiben, weil Nachrichten und Buchungen auch dann kommen, wenn nicht ständig das Angebot im Feed steht.
Die Künstliche Intelligenz
bleibt dabei auf der Seite, heute wie in den nächsten Monaten. Die Personal Brand ist der stärkste Sog für die Sichtbarkeit und den Erfolg eines Businesses. Wer sich dafür einen Platz an meiner Seite wünscht, bucht ein Erstgespräch mit mir. Dann schauen wir, wie der Magnet am Kühlschrank kleben bleibt.